Unsere Superpower für euch:

Zukunftsmut und Zukunftslust

Wenn du zehn Jahre in die Zukunft reisen könntest, um dich im München des Jahres 2036 umzusehen, was würdest du dann gerne wissen wollen? Wir wollen mit dir gemeinsam erforschen, wie die Stadt dann aussehen könnte. Wie klingt und riecht sie? Wie leben die Münchner:innen in ihr? Welche neuen Gefahren drohen und was hat sich zum Positiven verändert?

An zwei Abenden im Frühjahr wirft das fastfood theater mit dir gemeinsam eine imaginäre Zeitmaschine an. Die Unmöglichkeits-Widerstände werden auf ein Minimum reduziert, der Hoffnungsantrieb verleiht unserer Vorstellungskraft einen gehörigen Schub. Während der Reise hast du Gelegenheit, dich mit anderen Besucher:innen über deine Fragen und Ideen auszutauschen. 

In 2036 angekommen, begibt sich die Crew — Karin Krug, Monika Eßer-Stahl, Andreas Wolf und Markus Zett – auf improvisierte Feldforschung und lässt durch ihr Spiel viele verschiedene Facetten des zukünftigen Münchens lebendig werden. Gemeinsam bringen wir Erinnerungen an die Zukunft zurück, die uns schon jetzt zu Hoffnung, Mut und neuen Weichenstellungen inspirieren können.

17. April 2026, 19:00 Uhr
10. Mai 2026, 19:00 Uhr

jeweils im Stadtteilkulturzentrum LUISE

Ruppertstraße 5, 80337 München
Kosten: 9 € /Person. Die beiden Abende werden aufgrund der unterschiedlichen Fragestellungen sehr verschieden sein.
Ein doppelter Besuch lohnt sich also doppelt.

Reservierung unter: kontakt[at]fastfood-theater.de oder den Button drücken.

Du bist gefragt!

München 2036 – Was ist anders?
Wir wünschen uns Deinen Vorschlag!

In welche Zukünfte wir an den beiden Abenden reisen werden, entwickeln wir aus den Ideen, die ihr uns vorab zukommen lasst. Wir erspielen dann, welche Auswirkungen deine Annahme auf den Stadtbezirk Ludwigsvorstadt / Isarvorstadt / Sendling hat.

Um dich beteiligen zu können, brauchst du uns nur einen einzigen Satz als Antwort auf folgende Frage zu schicken:

Was ist die eine  Sache,
die aus deiner Sicht im München von 2036
anders sein wird als heute?

Du kannst dich für deine Antwort von dem leiten lassen, was dich mit Sorge in die Zukunft blicken lässt. Oder du nimmst das als Inspiration, was dich hoffnungsvoll stimmt und dir von heute aus gesehen als Chance erscheint. Hast du schon eine Idee? Dann geh nach unten und schreib sie uns!

Du brauchst noch Impulse, wie so eine Antwort aussehen könnte? 

Hier ein paar Beispiele für eine einzelne Sache, die in zehn Jahren anders sein könnte als heute:

  • Es gibt nur mehr E-Fahrzeuge.
  • Wir bekommen Wasser nur mehr in genau abgemessenen Rationen.
  • Die langen Ferien sind wegen der großen sommerlichen Hitze in den Herbst verschoben.
  • Die Mieten sind an das Einkommen angepasst.
  • Jede:r Münchner:in lässt sich einmal im Jahr das Mikroplastik aus dem Körper entfernen.

Wir sammeln eure Vorschläge und veröffentlichen sie auf dieser Seite. Bitte kommentiert auch und unterstützt Ideen anderer, damit wir Tendenzen erkennen können, was ihr gerne sehen wollt. Im Januar 2026 wählt die Crew jene Themen aus, zu denen sie in der LUISE spielen wird und stellt sie hier vorab rein.

München 2036 – eure Vorschläge

Gelände Großmarkthalle

Auf dem frei gewordenen Gelände der Großmarkhalle soll ein
Quartier entstehen, wo wir ressourcenschonender leben: Kurze
Wege, autarke Hausgemeinschaften, grüne Energie, Konsumgemeinschaften usw. 

(Guenter M.)

Vielen Dank. Das frei werdende Gelände der Großmarkthalle bietet viel Raum für Zukunftsideen. Was könnte dort stattfinden, was sich auch woanders realisieren lässt? Zum Beispiel: 

Sorgearbeit ist Teil gesellschaftlicher Verpflichtung für alle Bewohner:innen. Freigestellt ist, ob der Einsatz für Kinder, Alte, Arme, Auszubildende oder in einem anderen gemeinnützigen Umfeld gemacht wird. Jede:r leistet beispielsweise einen Anteil, der im Monat auf vier Stunden kommt.

 

Demokratie

“Meine Utopie für 2026? In München sind Kinder an der Macht.”(Christa N.)

Vielen Dank Christa. Wie wäre es konkret? Zum Beispiel: 2026 werden mind. 50% der Sitze im Stadtrat von unter 18jährigen eingenommen.

Mobilität

“München 2036 hat einen Nordring für die S-Bahnen und schließt Lücken im ÖPNV mit Gondeln (wie kürzlich in Paris erfolgt)”

“München hat 2036 ein Parkleitsystem in dem auch private Parkhäuser und Stellplätze von Supermärkten über Nacht genutzt werden können.” (Peter L.)

„Ich frage mich, wie die Stadt in 10 Jahren aussieht, wenn nur autonome Fahrzeuge unterwegs sind, wenn sie allen zugänglich oder allen nicht zugänglich sind?“ (Frank M.)

Vielen Dank für deine Frage Frank, für unser Szenario müssen wir uns eine deiner beiden Annahmen aussuchen. Passt dir das: Es gibt nur mehr autonome Fahrzeuge in der Stadt, die für alle mit einem Abo jederzeit verfügbar sind. Privatautos existieren nicht mehr.

Flächennutzung

Vorschläge:

Neuen Wohnraum nur noch an Genossenschaften vergeben.

Mit großen Münchner Immobilieneigentümern ausloten, ob sie älteren Menschen, die auf zuviel Quadratmetern leben (weil mal 5köpfige Familie, jetzt allein) einen günstigen Wohnungstausch innerhalb des Hauses anbieten können. 

Erdgeschoßräume verpflichtend als Gemeinschafts- und Nachbarschaftsraum definieren

Bei Neubauten nur noch kombinierbare Wohneinheiten (4 Zimmerwohnungen einfach in 2 Zimmerwohnungen umwandeln.) bauen.

Grundstücke zurück in städtische Hand bringen, nur noch als Erbpacht vergeben und damit der Bodenspekulation entziehen

(Tini. Carmen, Dagmar, Johannes, Kai, Maria, Sarah, Stephan,  Grüne - Vorstand des Ortsverbandes Sendling/Sendling Westpark)

 

“Wir können alle Dächer als Gemeinschaftsfläche nutzen.”

(Martina K.)

Betrifft wahrscheinlich Flachdächer. Habt ihr Ideen für die Nutzungsart?

 

Die Mission

Demokratie lebt von der Sehnsucht nach einer besseren Zukunft. Diese bringt uns ins Engagement. Um diese Sehnsucht geht es in unserem neuen Projekt. Deshalb laden wir euch zu einem neuen partizipativen Theatererlebnis ein, das in der Begegnung von Stadtbewohner:innen und Künstler:innen entsteht. 

 


Die Crew

Markus Zett

Monika Esser-Stahl

Karin Krug

Andreas Wolf

Norbert Bürger