Die Aufsteiger-Liga 2015

Freut euch auf diesen Herbst! Der Impro-Nachwuchs stellt sich dem größten Battle seines bisherigen Impro-Lebens!
In 4 Shows an 4 Münchner Stadtteil-Kulturzentren erspielt sich die beste Nachwuchs-Impro-Gruppe eine Wild Card für den Profi-Improcup 2016 im Schlachthof. Mögen die Spiele beginnen!
Es wird wild, spannend, lustig und vor allem völlig IMPROVISIERT!

Mit den fastfood theater Spielern als Moderatoren und Musiker.

Die Veranstaltung findet mit Unterstützung des Kulturreferats der Landeshauptstadt München statt.

Anmeldeschluss: 15.08.2015

Termine

10.10.2015    AUSVERKAUFT: Viertelfinale I und II Theater Pepper

06.11.2015    Viertelfinale III und IV Pasinger Fabrik

21.11.2015    AUSVERKAUFT: Halbfinale Kultur-Etage Messestadt

12.12.2015    Finale Kulturzentrum Trudering

Beginn: jeweils 20 Uhr

Eintritt: 10,-- €

Karten an der Abendkasse
Reservierungen - außer Pasinger-Fabrik - hier.

Pressemitteilungen:

HALBFINALE --------- 21.11.2015

Das Viertelfinale I haben gewonnen: Die Szenenkavaliere

Das Viertelfinale II haben gewonnen: Die Ranzenbaxter

Das Viertelfinale III haben gewonnen: PingPong 

Das Viertelfinale IV haben gewonnen: Blinis

 

FINALE -----------------12.12.2015

Das Halbfinale I hat gewonnen: Die Szenenkavaliere  

Das Halbfinale II haben gewonnen: PingPong

 

Sieger der Aufsteiger-Liga 2015:

Die Szenenkavaliere

Die Teams 2015

Fotos: Volker Derlath

Viertelfinale I am 10.10.2015: Mundtaub vs. Szenenkavaliere

Die Szenenkavaliere sind Adrian Klein und Johannes Bauer. Die beiden trafen sich im Juli beim fastfood theater-Hoffest und merkten schnell, dass die Chemie zwischen ihnen stimmt. Der Entschluss, bei der Aufsteiger-Liga mitzumischen, fiel sehr schnell, zumal beide auf der und für die Bühne leben. Während Schauspieler Johannes gewissermaßen schon ein alter Hase in der Impro-Welt ist und es bei der letztjährigen Aufsteiger-Liga bis ins Halbfinale schaffte, verdient Adrian seine Brötchen als Musiker in verschiedenen Bands und betrommelt die Bühnen von München bis zum Europapark in Rust. Derart eingegroovt können die Spiele beginnen.

Mundtaub, das sind Manja Konschak und Axel Heim. Ganz privat bezeichnen sie sich als "einfache Helden des Alltags, die Improvisation als sportlichen Ausgleich und künstlerische Herausforderung gleichermaßen verstehen". Seit mehr als 5 Jahren spielen sie zusammen in der Münchener Improgruppe "Kuh auf Eis" und rocken mit einzelnen Auftritten im Jahr in München und Bayern die Bühne. Axel singt zum Dahinschmelzen, ist stark im Geschichten erzählen und Weisheiten reimen. Manja schlüpft gerne in verschiedene Charaktere, Rollen und Genre, um die unbekannten, verrückten Seiten der Welt zu zeigen. Beide haben das Improspielen an den jeweils ausstudierten Universitäten - in Passau und Ulm - begonnen und fortgeführt.

Viertelfinale II am 10.10.2015: Ranzenbaxter vs. Ich und die Andere

Ich und die Andere, das sind Steffi Wieczorek und Norah Meyer. Oder Norah Meyer und Steffi Wieczorek? Zu diesem und anderen Themen kabbeln, necken, hassen, flirten, motzen und lieben sie sich durch die Szenen. Sie sind ein eingespieltes Team - stehen sie doch schon seit einigen Jahren gemeinsam bei "Kuh auf Eis" auf der Bühne und sorgen dort dafür, dass DIE ANDERE ausreichend Rampenlicht erhält. Oder halt doch ICH. Während Steffi eine klassische Schauspielausbildung und Erfahrung mit Film und klassischem Theater mitbringt, ist Norah als Betriebswirtin und Psychologin eine Impro-Quereinsteigerin. Beide vereint die Leidenschaft, mit der sie auf der Bühne stehen und immer wieder den Sprung ins Ungewisse wagen!

Die Ranzenbaxter, das sind Lucas Haraped und Emanuel Fischer. Mit ihren jeweils 19 Jahren sind sie die jüngsten in der Startformation, was ihrer Spielqualität jedoch keinen Abbruch tut. Was den beiden angehenden Studenten an Lebensjahren fehlt, machen sie mit Erfahrung wett. Neben dem Sammeln erster Bühnenerfahrung in der Grundschule und später in klassischen Schultheateraufführungen, spielten sie fünf Jahre lang im Improteam Icking des RMR-Gymnasiums. Nach dem Abitur 2014 blieben sie diesem auch als Coaches für die nachkommenden Generationen erhalten. Nun wagen sie den Sprung in die Aufsteiger-Liga und damit auf die Bühnen Münchens.

Viertelfinale III am 06.11.2015: Blinis vs. Heiteros

Blinis, das sind Esther Kuhn und Daniel Holzberg. Esther hat ihr Schauspielstudium an der Bayerischen Theaterakademie August Everding schon vor ein paar Jahren erfolgreich abgeschlossen. Daniel befindet sich momentan im dritten Jahr der Ausbildung. Die beiden vereint allerdings nicht nur die gleiche Ausbildungsstätte, sondern auch ihre Affinität und Liebe zum Improtheater, die sie als Gastspieler beim fastfood theater regelmäßig ausleben können. Wenn die beiden multinationalen Energiebündel - die eine mit österreichischen, der andere mit schottischen Wurzeln - losgelassen werden, gibt es kein Halten mehr. Das Unvorhersehbare ist Programm, zu rechnen ist mit Unberechenbarem!

Heiteros, das sind Susanne Hehnen und Ulrich Rödiger. Ihre Wege kreuzten sich bei einem Kurs der fastfood theater Improschule und seitdem nutzen sie jede Gelegenheit, um miteinander in den Fluss zu kommen, in dem ihr "Spiel zur wunderbaren Realität" wird. Während Patentprüfer Ulrich als Ensemblemitglied der Gruppe "g'scheiterhaufen" schon über einige Bühnenerfahrung verfügt, beschränkte sich das Geschichtenerzählen der schokoladenabhängigen Mutter, Erzieherin und Betriebswirtin Susanne eher auf den Alltag. Dies soll und wird sich jetzt ändern.

Viertelfinale IV am 06.11.2015: PingPong vs. TanzBärPolka

PingPong, das sind Markus Sedelmaier und Felix Neuenhoff. Sie arbeiten seit etwa 10 Jahren für den Verein Klinikclowns e.V. am schwäbischen Kinderkrebszentrum. Die Arbeit dort basiert nahezu vollständig auf Improvisation, d.h. sie kommen in die Zimmer der Kinder bzw. Familien, schauen was dort "los ist", nehmen das auf und entwickeln daraus eine Geschichte, eine "Reise" oder was auch immer eben gerade passt. Nachdem Markus im letzten Jahr im Halbfinale gegen die Aufsteiger-Liga-Gewinner "Ha und Em" ausgeschieden ist, ist er mit dem Sänger Felix jetzt heiß auf den Titel.

TanzBärPolka, das sind Sandra Bosch und Johannes Kehrer, die sich erst in diesem Jahr bei Proben der Münchner Improgruppe "Bühnenpolka" kennengelernt haben. Das mag vielleicht auch daran liegen, dass der gebürtige Österreicher Johannes, aus einem kleinem Ort am Land stammend, erst seit diesem Jahr seinen Weg über Linz, Hagenberg, Graz, Wien und Norwegen nach München fand, und Sandra, eine in den 80er Jahren geborene Münchnerin mit Vorortflair, Bayern nie ganz den Rücken zukehrte. Beide verbindet eine Affinität zur Technik. Aber während Sandra beschloss, ihr technisches Studium an den Nagel zu hängen und auf die Schauspielschule zu wechseln, beschäftigt sich Johannes hauptberuflich an der TUM mit der Visualisierung und Analyse von komplexen Klimadaten, um in der Freizeit der gepflegten Improvisation zu frönen. Zusammen werden Sie ganz nach Tanzbärenmanier ins Turnier starten und eine Impropolka aufs Parkett legen.