1971 als Kind deutsch-österreichischer Eltern in der Kulturmetropole Wien geboren, liegt Robert Lansing das Künstlerdasein gewissermaßen von Kindesbeinen an im Blut. So weit er sich zurückerinnern kann, war es schon immer sein sehnlichster Wunsch gewesen, eines Tages den Beruf des Schauspielers zu ergreifen. Sein schauspielerisches Talent bewies er bereits im Alter von 14 Jahren auf einer Weihnachtsfeier seines Ringervereins in Hallbergmoos (bei Freising) sowie im Schülertheater seines Freisinger Gymnasiums.
Bevor er seinen Berufswusch endlich in die Tat umsetzte und von 1995 bis 1998 das staatlich anerkannte Schauspielstudio München besuchte, ließ er zunächst - wie so viele Menschen mit stark ausgeprägten künstlerischen Neigungen und Begabungen - seine sogenannte Vernunft walten und versuchte sich in einigen bürgerlichen Berufen, die ihm aber alsbald zu fad wurden.
Robert Lansing ist seit 1999 festes Schauspieler-Mitglied des fastfood theaters. Zu den persönlichen Höhepunkten seiner schauspielerischen Laufbahn zählt er u.a. die Teilnahme am Internationalen Theaterfestival 1998 in Köln im Rahmen seiner Schauspielausbildung ("Viel Lärm in Chiaggia" von Carlo Goldoni), die Gründung der Theatergruppe "Die Himmelsstürmer" zusammen mit anderen Absolventen seiner Schauspielklasse (z.B. "Trotz aller Therapie" von Christopher Durang 1999 im Münchner Theater "theater ... und so fort"), diverse Kurzauftritte im Fernsehen (z.B. "Der Bulle von Tölz") sowie die Teilnahme an der Frankreich-Tournee des fastfood theaters im Januar 2002 (Einladung des Goethe-Instituts Lyon). 2008 ist er in der Lustspielhausproduktion: "Rotkäppchen" zu sehen.